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Archiv für die Kategorie ‘Bauberichte’

Vergolden von Beschlagteilen

28. Dezember 2008 3 Kommentare


Auf der ALBATROS gab es ein paar Beschlagteile, die aus Messingbronze gegossen waren. Um diese in Messing nachzubauen waren einige Lötarbeiten nötig. Die Lötstellen sollten aber nicht sichtbar bleiben. Außerdem wollte ich mir das lästige Messingputzen ersparen, wie ich es von früheren Segelreisen her kannte. So kam ich auf die Idee, die entsprechenden Teile vergolden zu lassen.
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ALBATROS – Die Vorsegelwinde, Besan- und Backstag-Servos

23. Dezember 2008 2 Kommentare

Nachdem die Großschot-Winden soweit eingebaut waren, musste ich mit dem Weiterbau warten, bis das Deck verlegt sein würde. Die Winde für die Vorsegel wurde am Spant 8 so tief wie möglich montiert, damit die Schoten nicht an den Cockpitbänken reiben können. Auch hier konnte ich nur vorarbeiten. Der endgültige Verlauf der Endlosschot und der Vorschoten konnte erst nach Fertigstellung des Cockpits festgelegt werden. Trotzdem schon hier die Funktionsskizze.

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Die Vorsegelwinde. Blick vom Cockpit nach vorne.


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KategorienBauberichte, Der Bau

ALBATROS – Die Großsegelwinde – Führungswechsel

22. Dezember 2008 Keine Kommentare

Das Großsegel der ALBATROS hat ca. 87 dm² Fläche. Der Großbaum misst 93 cm. Außen an der Baumnock ist die Schot angeschlagen. Das Foto des Originals macht die Schotführung deutlich. Normalerweise ist die Schot an Steuerbord belegt läuft zum Doppelblock an der Nock, zum Fußblock an Deck und zurück zur Nock. Von da zu einer Klampe an Backbord. Dort wird gefiert und dicht geholt.


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KategorienBauberichte, Der Bau

ALBATROS – Der Rumpf

21. Dezember 2008 1 Kommentar

Als ich im August 2007 endlich soweit war, dass ich mit dem Bau meiner ALBATROS beginnen konnte, hatte Peter bereits das Spantgerüst im Maßstab 1:10 stehen. Wobei gesagt sein soll, dass er nur im Winter bauen kann! Den Rest des Jahres hat er andere Interessen und Beschäftigungen.


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KategorienBauberichte, Der Bau

Von der ANNIE zur PILGRIM, Teil 6

2. Dezember 2007 Keine Kommentare

Fertig

Im Sommer 2007 wurde die renovierte ANNIE im Rahmen eines Jubiläumstreffens den Freunden der mini-sail vorgestellt. Heinz Sattrup taufte den “neuen” Schoner auf den Namen PILGRIM of NIE MOO.
Damit sind ca. fünf Jahre intensiver Arbeit an diesem Projekt abgeschlossen. Bei einigen kurzen Leichtwindtörns hat das Modell bereits bewiesen, dass mein Ziel, dem Boot bessere Segeleigenschaften zu verschaffen, wirklich erreicht wurde. Eine Starkwind Erprobung steht aber noch aus. Darüber wird zu gegebener Zeit berichtet werden.


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Von der ANNIE zur PILGRIM, Teil 5

22. Oktober 2007 Keine Kommentare

Die Ankerwinde
Der Bau der Ankerwinde war eine besondere Herausforderung. Da mir sehr genaue Unterlagen zur Verfügung standen, wollte ich auch so genau wie möglich bauen. Auch sollte die Winde soweit funktionieren, dass man die Arbeitsweise demonstrieren konnte.
Zunächst wurden die Seitenteile gefertigt. Sie entstanden aus je 5 Teilen.


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Von der ANNIE zur PILGRIM, Teil 4

22. September 2007 Keine Kommentare

Das Rigg

Zur Aufgabenstellung für die Restaurierung gehörte auch ein komplett neues Rigg. Dabei sollte das Gewicht von 1,8 kg auf 1 kg gesenkt werden! Diese ganzen Arbeitsschritte zu beschreiben wäre zu langwierig. Aber ein paar Eindrücke sollen schon möglich sein. An dieser Stelle auch vielen Dank an Johan Schonbeek für einige der Bilder!


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Von der ANNIE zur PILGRIM, Teil 3

28. Juni 2007 Keine Kommentare

Der Rumpf

Der Rumpf der alten ANNIE hatte natürlich von den vielen Fahrten einige Gebrauchsspuren. Da blieb nur eine Neulackierung. Also die übliche Routine aber mit dem Handikap, dass das Deck schon fertig war.
Nach dem Schleifen musste eine Grundierung für Polyester gestrichen werden. Dann alles schön abkleben und dann spritzen. Doch dann der Schreck und die Frage: Wie bekommt man die kleinen Speigatts so verschlossen, dass keine Farbe durchkommt? Ein Anruf bei Klaus Prystaz brachte wie so oft die Lösung: Mehr…

Von der ANNIE zur PILGRIM, Teil 2

10. April 2007 Keine Kommentare

Das Deck
Das Deck der alten ANNIE war tiefbraun gestrichen, die eingeritzte Kalfaterung schwarz ausgelegt. Um das Echtholzdeck aufkleben zu können, musste die alte Farbe erstmal runter. Eine Arbeit, die schwieriger war, als ich es erwartet hatte. Vor allem zwischen den Schanzkleidstützen war mit Maschinen nichts zu machen. Handarbeit war angesagt. Auch wurden die oberen Teile der Verschanzung soweit es ging abgebaut. Sie wurden einzeln geschliffen und neu lackiert.
Die Ladeluken und das Deckshaus waren seinerzeit in einem Stück mit dem Deck aus GFK laminiert worden. Ein unbestrittener Vorteil: Wasser kann frühestens an der Oberkante dieser Aufbauten eindringen! Da sie nicht ganz mittig waren, wurden sie neu umbaut und so nach der Mittelachse ausgerichtet. In diesem Bauabschnitt sah es an Deck zum Heulen aus!
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Von der ANNIE zur PILGRIM, Teil 1

10. April 2007 Keine Kommentare

Der Kiel

Vor reichlich 12 Jahren erwarb ich von Heinz Graw einen seiner wunderbaren Neufundlandschoner: die ANNIE. Heinz hatte inzwischen vier oder fünf dieser Modell im Maßstab 1:24 gebaut und brauchte Platz für neue Projekte. So wurde meine gute alte, 1985 getaufte SUSANNE aufgelegt und fristet seitdem ein eher trauriges Dasein – nur hin und wieder zu Ausstellungen wird sie nochmal entstaubt.
In den Folgejahren segelte ich die ANNIE auf allen bekannten minisail-Gewässern und hatte viel Spaß damit. Trotzdem keimte in mir immer stärker die Idee, das Erscheinungsbild dieses Modells zu verändern. Hinzu kam, dass sich die lange Kielflosse durch Feuchtigkeit verzogen hatte und das Boot nicht mehr gut geradeaus segelte. Weiterhin hatte inzwischen ein anderer minisail-Lord einen gleichen Schonertyp gebaut und kam ohne Zusatzkiel aus! Nach einem längeren Gespräch und dem Vergleich von einigen Gewichtsangaben packte mich der Ehrgeiz: Das schaffst du auch, und dann geht es ohne die lästige Kielflosse.
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