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Archiv für die Kategorie ‘PILGRIM’

PILGRIM – Sailing in the sunshine!

11. August 2008 1 Kommentar

Es gibt Tage, da hält man es daheim nicht mehr aus! Letzte Woche war so ein Tag: Da packte ich die PILGRIM ein und fuhr an den Nieder Mooser See.


Ich wünsche Euch schöne Sommertage!

Von der ANNIE zur PILGRIM, Teil 6

2. Dezember 2007 Keine Kommentare

Fertig

Im Sommer 2007 wurde die renovierte ANNIE im Rahmen eines Jubiläumstreffens den Freunden der mini-sail vorgestellt. Heinz Sattrup taufte den “neuen” Schoner auf den Namen PILGRIM of NIE MOO.
Damit sind ca. fünf Jahre intensiver Arbeit an diesem Projekt abgeschlossen. Bei einigen kurzen Leichtwindtörns hat das Modell bereits bewiesen, dass mein Ziel, dem Boot bessere Segeleigenschaften zu verschaffen, wirklich erreicht wurde. Eine Starkwind Erprobung steht aber noch aus. Darüber wird zu gegebener Zeit berichtet werden.


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Von der ANNIE zur PILGRIM, Teil 5

22. Oktober 2007 Keine Kommentare

Die Ankerwinde
Der Bau der Ankerwinde war eine besondere Herausforderung. Da mir sehr genaue Unterlagen zur Verfügung standen, wollte ich auch so genau wie möglich bauen. Auch sollte die Winde soweit funktionieren, dass man die Arbeitsweise demonstrieren konnte.
Zunächst wurden die Seitenteile gefertigt. Sie entstanden aus je 5 Teilen.


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Von der ANNIE zur PILGRIM, Teil 4

22. September 2007 Keine Kommentare

Das Rigg

Zur Aufgabenstellung für die Restaurierung gehörte auch ein komplett neues Rigg. Dabei sollte das Gewicht von 1,8 kg auf 1 kg gesenkt werden! Diese ganzen Arbeitsschritte zu beschreiben wäre zu langwierig. Aber ein paar Eindrücke sollen schon möglich sein. An dieser Stelle auch vielen Dank an Johan Schonbeek für einige der Bilder!


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Von der ANNIE zur PILGRIM, Teil 3

28. Juni 2007 Keine Kommentare

Der Rumpf

Der Rumpf der alten ANNIE hatte natürlich von den vielen Fahrten einige Gebrauchsspuren. Da blieb nur eine Neulackierung. Also die übliche Routine aber mit dem Handikap, dass das Deck schon fertig war.
Nach dem Schleifen musste eine Grundierung für Polyester gestrichen werden. Dann alles schön abkleben und dann spritzen. Doch dann der Schreck und die Frage: Wie bekommt man die kleinen Speigatts so verschlossen, dass keine Farbe durchkommt? Ein Anruf bei Klaus Prystaz brachte wie so oft die Lösung: Mehr…

Von der ANNIE zur PILGRIM, Teil 2

10. April 2007 Keine Kommentare

Das Deck
Das Deck der alten ANNIE war tiefbraun gestrichen, die eingeritzte Kalfaterung schwarz ausgelegt. Um das Echtholzdeck aufkleben zu können, musste die alte Farbe erstmal runter. Eine Arbeit, die schwieriger war, als ich es erwartet hatte. Vor allem zwischen den Schanzkleidstützen war mit Maschinen nichts zu machen. Handarbeit war angesagt. Auch wurden die oberen Teile der Verschanzung soweit es ging abgebaut. Sie wurden einzeln geschliffen und neu lackiert.
Die Ladeluken und das Deckshaus waren seinerzeit in einem Stück mit dem Deck aus GFK laminiert worden. Ein unbestrittener Vorteil: Wasser kann frühestens an der Oberkante dieser Aufbauten eindringen! Da sie nicht ganz mittig waren, wurden sie neu umbaut und so nach der Mittelachse ausgerichtet. In diesem Bauabschnitt sah es an Deck zum Heulen aus!
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Von der ANNIE zur PILGRIM, Teil 1

10. April 2007 Keine Kommentare

Der Kiel

Vor reichlich 12 Jahren erwarb ich von Heinz Graw einen seiner wunderbaren Neufundlandschoner: die ANNIE. Heinz hatte inzwischen vier oder fünf dieser Modell im Maßstab 1:24 gebaut und brauchte Platz für neue Projekte. So wurde meine gute alte, 1985 getaufte SUSANNE aufgelegt und fristet seitdem ein eher trauriges Dasein – nur hin und wieder zu Ausstellungen wird sie nochmal entstaubt.
In den Folgejahren segelte ich die ANNIE auf allen bekannten minisail-Gewässern und hatte viel Spaß damit. Trotzdem keimte in mir immer stärker die Idee, das Erscheinungsbild dieses Modells zu verändern. Hinzu kam, dass sich die lange Kielflosse durch Feuchtigkeit verzogen hatte und das Boot nicht mehr gut geradeaus segelte. Weiterhin hatte inzwischen ein anderer minisail-Lord einen gleichen Schonertyp gebaut und kam ohne Zusatzkiel aus! Nach einem längeren Gespräch und dem Vergleich von einigen Gewichtsangaben packte mich der Ehrgeiz: Das schaffst du auch, und dann geht es ohne die lästige Kielflosse.
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Die Dory Story

26. Januar 2007 Keine Kommentare

Der Bau von acht Dories für meinen Schoner.

Im Rahmen der Renovierung meines alten Neufundland-Schoners ANNIE waren auch neue Dories, die Fangboote für das Langleinen-Fischen des Kabeljaus, notwendig. Es galt also, acht gleiche Boote zu bauen, und das mit möglichst wenig Aufwand. Dabei sollten sie natürlich dem Aussehen der grossen Vorbilder so nahe wie irgend möglich kommen.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Klaus Prystaz bedanken, der mir mit Zeichnungen, Bildern und zahlreichen Tipps geholfen hat.

dory_004-590

Nach dieser Zeichnung wurde gebaut

Entsprechend dem Maßstab 1:24 sollten die Boote 24 cm lang und 6,5 cm breit werden. Um gleiche Rümpfe zu bekommen, fertigte ich zunächst ein geteiltes Mallengerüst, auf dem die Rumpfseitenwände formverleimt aufgebaut wurden. Mehr…

Man nehme und mache… der Bau eines Steuerrades

20. November 2006 Keine Kommentare

Klar, die neu restaurierte PILGRIM braucht auch ein neues Steuerrad. Aber wie und woher?
Letztlich kam ich zu der Erkenntnis, die auch schon Wilhelm Busch hatte:
„daß der Mensch was lernen muß!“ — Also selbermachen!
Die Teile, die für den Bau eines Steuerrades gebraucht werden:
Nabe mit Hülsen

Nabe drehen (D8x4mm), bohren und mit den Hülsen (D1,5x8mm) verlöten.

Mit der neuen Dreh-Fräs-Einrichtung werden die Hülsen auf D16mm gekürzt.
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Mein neues Segelwindensystem

21. Januar 2006 Keine Kommentare

Für meinen neuen großen Schoner benötige ich ein Segelwindensystem mit einem Wickelweg um maximal 90 cm. Dies machte eine neue Entwicklung nötig. Dabei habe ich auf altbewährte Systeme zurückgegriffen:

  1. Das Führungsrohr-Prinzip von Klaus Prystaz
  2. Die Umlaufkette vom System der VALDIVIA.
  3. Alle verwendeten Teile sind im Handel, auchmal über Umwege, erhältlich.

Eine besondere Herausforderung war der Umstand, dass nur eine Decksöffnung von 12 x 17 cm und zwei Luken von 7 x 7 cm vorhanden waren. Durch diese Öffnungen im Deck musste das System montiert und gewartet werden. Eine weitere Winde für die Vorsegel, zwei Servos für die Betätigung der Backstagen, sowie die RC-Komponenten mussten auch noch Platz finden.
Ich kam zu nachstehend dargestellter Lösung:


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