Von der ANNIE zur PILGRIM, Teil 5

22. Oktober 2007 Kommentare

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Die Ankerwinde
Der Bau der Ankerwinde war eine besondere Herausforderung. Da mir sehr genaue Unterlagen zur Verfügung standen, wollte ich auch so genau wie möglich bauen. Auch sollte die Winde soweit funktionieren, dass man die Arbeitsweise demonstrieren konnte.
Zunächst wurden die Seitenteile gefertigt. Sie entstanden aus je 5 Teilen.



Die eigentliche Trommel wurde aus einzelnen Elementen gedrechselt. Die Metallreifen drehte ich, wie so oft, aus passenden Fittings vom Sanitärhändler.

Die fertigen Spillteile probeweise auf einem Rohr zusammengesteckt. Die Zahnräder werden später den Antrieb übernehmen. Das Rohr wurde danach durch eine 3×3 mm Vierkantwelle ersetzt, die eine gute, kraftschlüßige Verbindung zwischen allen Teile schaffte. Dazu mussten aber alle Bohrungen vierkantig ausgefeilt werden.

Am fertigen Modell sah das dann so aus! Wird der Splint gezogen, so lässt sich alles wieder demontieren.

Die Antriebsquadranten: ein Kapitel für sich! Deutlich zu erkennen, der Rahmen aus 3×3 mm T-Profil, der Steg eingesägt, um das Teil biegen zu können, die Sperrklinke, der gebogene Draht entriegelt die Klinke, das geschlitzte und gebogene Führungsrohr mit Fenster. Der Deckel verschließt das Ganze. Schrauben M1x3 mm.

Und so wirkt alles zusammen: der Quadrant bewegt sich auf der Welle, das Zahnrad läuft im geschlitzten Rohr, die Klinke greift durch das Fenster in die Zähne – wird der Quadrant auf und ab bewegt, so nimmt die Klinke die Einheit jeweils ein Stück mit – die zweite Klinke verhindert, dass sich das Spill wieder zurückdreht. Werden beide Klinken entriegelt, so kann das Spill ablaufen, d.h. der Anker fällt.

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