ALBATROS – Der Ballastkiel

11. Juli 2010 Kommentare

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In der Testwanne konnte ich von allen Seiten bequem an das Modell.

Ein schwieriges Unterfangen war die Herstellung des Ballastkiels. Zum Ersten musste er das geforderte Gewicht haben. Zum Zweiten musste er so geformt sein, dass er sauber unter den Rumpf passte. Und zum Dritten musste das Gewicht so in der Form verteilt sein, dass der richtige Schwerpunkt des ganzen Modells erhalten blieb.

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Die Wasserlinie war erreicht, wenn die senkrechten Leisten an Bug und Heck gerade die Wasserfläche berührten.

Die Wanne ist über die Pfosten genau waagerecht ausgerichtet. Da der Überlauf verschlossen ist, läuft das Wasser gleichzeitig an allen Rändern über, wenn die Wanne voll ist. So kann ich genau waagerecht über die Wasserfläche „peilen“.

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Im Rumpf wurden die Gewichte solange verteilt, bis die Wasserlinie stimmte.

Zum Ermitteln des Gesamtschwerpunktes stellte ich das Modell auf einer ebenen Platte auf ein Rohrstück. Dabei war es sehr vorteilhaft, dass die Unterseite der Kielanformung eben ist. Ich schob den Rumpf solange hin und her, bis er in der Ballance war. Dann markierte ich am Rumpf die Stelle, an der das Boot auf dem Rohr lag. Damit war der Bootsschwerpunkt gefunden.

Nun wurde die gesamte Zuladung gewogen. Es waren 15,5 kg. Der Kiel musste dieses Gewicht bekommen.

Es wurde ein zweiteiliges Holzmodell des Kieles angefertigt. Das war mühsam aber es musste sein! Schließlich sollte der Kiel mit seinem Volumen von ca. 1,5 ltr. in einer Gießerei hergestellt werden. Die Anpassung des Modells an den Rumpf war noch einfach. Schwieriger war es, den Schwerpunkt beizubehalten. Der größte Anteil des Volumens lag im vorderen Drittel des Modells. Nur so konnte ich den Schwerpunkt halten. Zur Kontrolle tauchte ich das fertige Holzmodell noch in ein Wasserbecken, um das genaue Volumen und damit das Gewicht des Gießlings zu ermitteln.

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Das zweiteilige Holzmodell mit den Passstiften.

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KategorienBauberichte, Der Bau
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