Es gibt mich noch…
Ich wünsche Euch noch schöne Spätsommertage!
Ich wünsche Euch noch schöne Spätsommertage!
Traditionsgemäß traf man sich Mitte Februar im Haus am See zum winterlichen Plausch in der warmen Stube. Neue Arbeiten, letzte Entwicklungen und die neuen Modelle wurden vorgestellt und gründlich “durchgehechelt”.
Klein-Felix (4 Jahre) ist bei uns zu Besuch. Natürlich werden die großen Segler zusammen mit Mama und Papa genau begutachtet. Der Playmobil-Piratenkapitän auf der VALDIVIA ist sofort entdeckt.
Ebenso schnell wird die Decksladung der PILGRIM registriert und mit Wohlbehagen verspeist.
So greetings to Canada…
Zum zwanzigjährigen Bestehen der I.G.mini-sail lud Heinz Sattup ein. Für ihn und auch für uns war dies ein denkwürdiges Ereignis: Einerseits gehört er zu den Gründungsmitgliedern der I.G.mini-sail und ist somit seit 20 Jahren dabei, andererseits wollte er sich mit dieser Veranstaltung nun von seinen Mini-sailern verabschieden, denn sein hohes Alter und die angegriffene Gesundheit würden ihm die Durchführung eines weiteren Treffens nicht erlauben. So traf man sich in Lehrte in fröhlicher Runde aber mit ein wenig Wehmut im Herzen.
Bei einem Besuch der DGzRS Station auf Norderney bin ich schon vor vielen Jahren auf einen besonderen Bootstyp gestoßen. Es handelt sich um den s.g. Marinekutter. Diese offenen Boote wurden bereits zur Kaiserzeit als Standard-Rettungsboote für 12 bis 15 Personen gebaut und eingeführt. Sie waren 7,5 bis 8,5 Meter lang und mit acht bis zehn Rudern und einem zweimastigen Luggerrigg als Hilfsbesegelung ausgestattet. Viele dieser sehr robusten und rustikal wirkenden Holzboote waren geklinkert. Ein spezielles Boot dieses Typs steht im Museumsschuppen der DGzRS auf Norderney: das RRB FÜRST BISMARCK. Auch die Bundesmarine fährt noch diesen Typ Kutter, allerdings mit zusätzlichem Motor, ca. einen Meter länger und in Kunststoff. Mehr…
Der September dieses Jahres stand für mich ganz im Zeichen alter Segelboote. Nach einer Stippvisite an Bord der 99-jährigen ALBATROS vom Ammersee ging es direkt weiter zum Bodensee, wo im Rahmen der INTERBOOT 2004 in Friedrichshafen ein Oldtimer-Treffen stattfand. Bepackt mit großen Erwartungen, Kamera, Fernglas und Lunchpaket machte ich mich Richtung Hafen auf die Socken. Da ich bereits am Freitag anreiste, erlebte ich noch die Vorbereitungsphase für das große Ereignis. Nicht nur an den Stegen für die schönen Alten, sondern im ganzen Hafen herrschte reges Treiben, sollten doch ab Samstag die Neuheiten der Bootsmesse im und auf dem Wasser bewundert und probegefahren werden.
Duch einen Zufall bekam ich Kontakt mit einem der Skipper: Ich schoss gerade die ersten Bilder von seiner INSCHALLAH, als ich mich verschluckte und einen richtigen Hustenanfall bekam. Der Skipper bot mir einen Schluck Wasser an, dann kamen wir ins Gepräch. Wenig später war ich an Bord und konnte ein paar Details von dem Jollenkreuzer aufnehmen.
Ein Bericht aus der RC-Segelpraxis von Ralph Sutthoff
Ein Schoner mit ungewöhnlichem Rigg