ALBATROS – Die Gaffel
Wohl kein anderes Teil des Riggs prägt das Aussehen eines Seglers und seine Typisierung mehr als die Gaffel.
Diese Stenge beeinflusst die mögliche Segelfläche und die Segeleigenschaften maßgeblich.
Wohl kein anderes Teil des Riggs prägt das Aussehen eines Seglers und seine Typisierung mehr als die Gaffel.
Diese Stenge beeinflusst die mögliche Segelfläche und die Segeleigenschaften maßgeblich.
Um auf der ALBATROS das Großsegel zu reffen, wurde es durch drehen des Baumes “aufgewickelt”. Ich habe versucht, diese Technik nachzubauen.
Die Einheit besteht aus drei Gruppen: links der Ring um den Mast, mit dem Lagerbolzen, und der Sperrklinke, in der Mitte der Hebel zum Drehen des Baumes und seine Lagerung. Rechts: das Klinkenrad ist starr mit der Baumgabel verbunden und wird mit dem Hebel gedreht.
Jetzt war der Besanmast an der Reihe. Eigentlich ist es ja ein Treiber, aber als Besan hat er sich so eingebürgert.
Um den Großmast und die Segel später zu halten, waren einige Beschläge an Deck nötig. Auch hier galt es, den alten Teilen so nahe wie möglich zu kommen.
Nachdem die Holzarbeiten an Deck abgeschlossen waren, begann der Ausbau mit dem Anfertigen der verschiedenen Beschläge. Ich begann mit dem Klüverbaum und seinen Beschlägen.
Als nächste Baugruppe war die Vorschiffsluke zu fertigen.
Zum Öffnen der Niedergangstüren wird beim Original das Luk an der Türseite ein wenig angehoben und etwas nach vorne geschoben. Erst dann gehen die Türen nach innen auf. Diese Technik habe ich auch verwendet.
Auf dem Foto kann man am Luk das Schlüsselloch-Blech und an der Gleitschiene den Ausbruch für den Schlossriegel erkennen.