ALBATROS – Die Großsegelwinde – Führungswechsel
Das Großsegel der ALBATROS hat ca. 87 dm² Fläche. Der Großbaum misst 93 cm. Außen an der Baumnock ist die Schot angeschlagen. Das Foto des Originals macht die Schotführung deutlich. Normalerweise ist die Schot an Steuerbord belegt läuft zum Doppelblock an der Nock, zum Fußblock an Deck und zurück zur Nock. Von da zu einer Klampe an Backbord. Dort wird gefiert und dicht geholt.
Auf Grund der Segelgröße entschloss ich mich, mit zwei Winden zu arbeiten. So konnte ich den benötigten Weg und auch die Kraft verteilen. Das bedeutete, an jedem Ende der Großschot sollte eine Winde zerren! Jetzt mußte nur noch die Einheit so im Rumpf verstaut werden, dass der benötigte Weg von ca. 90 cm je Winde frei war und dass die Bauteile auch am fertigen Schiff demontierbar waren.
Es hat mich einige schlaflose Nächte gekostet, aber dann stand das Konzept.
Die beiden Winden sollten Boden gegen Boden liegend auf einem Brettchen montiert vor dem Mast zwischen Spant 4 und 5 platziert werden. Durch die Luke im Vorschiff würde ich die Maschinchen erreichen und somit warten können. Die Auflagen für das Windenbrett sind schon eingeklebt. Am Spant vier ist ein Schlitz erkennbar, in dem die Einheit vorne gehalten wird. Hinten sorgt ein Aluwinkel und eine Schraube für sicheren Halt.
Man sieht hier die Backbord-Winde auf dem Windenbrett montiert vor dem Schlitz.
Die Winde in endgültiger Einbaulage. Sie kann durch die Luke ausgebaut werden.
Auch die zweite Winde ist montiert. Die verlängerten Aluwinkel vorne halten die Umlenkblöcke für die Vorsegelsteuerung. (Das Kapitel beschreibe ich hier.)
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